"Entchuldigunn, aber das geht hier nicht!", meinte der alte Chinese, der aussah wie ein Restaurantbesitzer in New Yorks Chinatown, der von Jackie Chan gegen Schutzgelderpresser verteidigt wird. Ich staunte nicht schlecht, schien doch mein Laptop, auf das der Mann ängstlich blickte, bestens zu funktionieren hier auf meinem Schoß auf einer Mauer in Berlin-Wedding. Was ich nicht wusste (doch bereits ahnte), aber was dem Chinesen bestens vertraut war: In Wedding sitzt man nur dann öffentlich mit einem Laptop auf der Straße herum, wenn man Boss einer kriminellen Jugendbande ist und es soeben geklaut hat. Ich für meinen Teil weiß jetzt, in welchem Stadtteil Berlins ich niemals wohnen werde und schreibe hier demnächst wieder regelmäßig von weiter draussen.
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