Als man seinerzeit den ersten Energy Drink einer kleinen Gruppe neutraler Testpersonen vorsetzte, war dessen Urteil vernichtend: mit der Farbe von Eigenurin, dem Geschmack flüssiger Gummibärchen und dem Preis eines Sixpacks Budweiser würde man ein derartiges Getränk ganz bestimmt niemals unters Volk bringen können. Das Marketingkonzept schien restlos gescheitert, doch es kam anders. Herden von reitenden Bullen und fliegenden Pferden überrollten uns in bunten Dosen, und niemals vorher schmeckte billiger Wodka besser als mit Taurin und Glucose beflügelt. Plötzlich wirkten Schulkinder wacher, Longdrinks starteten ein Comeback und Getränkelieferanten entspannten sich. Ich entdeckte seinerzeit mein Lieblingsgetränk und vor ein paar Tagen dessen Nachfolger. Hölle!
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